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Neues Max-Planck-Institut für Cybersicherheit kommt nach Bochum

Themenbild Security

Die Max-Planck-Gesellschaft, Deutschlands führende Organisation für Grundlagenforschung, hat sich für die Gründung eines neuen „Max-Planck-Instituts für Cybersicherheit und Schutz der Privatsphäre“ (MPI) am Standort Bochum ausgesprochen. Das neue Institut wird sich womöglich in direkter Nachbarschaft zum künftigen ESCRYPT-Headquarter ansiedeln.

Das MPI soll sich auf Spitzenforschung zu Cybersicherheit, Kryptografie, IT-Systemsicherheit und zu rechtlichen, ökonomischen und sozialen Aspekten von Sicherheit und Privatsphäre konzentrieren. Das neue Max-Planck-Institut wird in seiner vollen Ausbaustufe 200 bis 250 Mitarbeiter beschäftigen. Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtet, sind als Standort der Campus der Ruhr-Uni Bochum oder Mark 51°7, das ehemalige Opel-Gelände, im Gespräch. Dort, auf Mark 51°7 wird auch ESCRYPT bis 2022 seine neue Unternehmenszentrale errichten. Das Max-Planck-Institut für Cybersicherheit befände sich dann direkt nebenan.

Die Neuansiedlung des MPI ist ein weiterer Meilenstein für Bochum auf dem Weg zur „Hauptstadt für IT-Sicherheit“ in Deutschland. So unterhält die Ruhr-Uni mit dem Horst-Görtz Institut (HGI) eine der europaweit bedeutendsten Hochschuleinrichtungen für IT-Security und erhielt erst vor wenigen Wochen den Zuschlag für ein Exzellenzcluster für IT-Sicherheitsforschung. ESCRYPT indes ist einer der Hauptakteure in der stetig wachsenden Unternehmenslandschaft im IT-Security-Sektor in Bochum.

„Dass wir vielleicht schon bald Tür an Tür mit dem Max-Planck-Institut arbeiten, ist natürlich großartig“, so Dr. Thomas Wollinger, Geschäftsführer der ESCRYPT GmbH. „Hier in Bochum finden Grundlagenforschung und angewandte IT-Sicherheitstechnologie zusammen. Für uns das optimale Umfeld, unsere führende Position im Bereich Automotive Security zu zementieren.“

Die Presseinformation des Landes NRW zur Entscheidung der Max-Planck-Gesellschaft finden Sie hier.

Einen TV-Beitrag zum Thema aus der "Lokalzeit Ruhr " des WDR vom 30.11.2018 findet sich hier.

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